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Maren Banasiewicz

Der systemische Ansatz

Was bedeutet „systemisch“?

Jeder Mensch erzeugt seine Wirklichkeit selbst, beschreibt Dinge und Zustände auf eine bestimmte eigene Art und Weise und gibt diesen damit Bedeutung. Die Überzeugung, dass nicht die Dinge und Ereignisse an sich, sondern die Bedeutungen, die wir Ihnen geben, wesentlich dafür sind, wie wir sie erleben, ist eine entscheidende Grundlage für systemisches Denken und Handeln. In der systemischen Beratung geht es um Perspektivwechsel und Unterschiedserleben, um so einseitige und belastende Blickwinkel zu erweitern. Dabei werden bisherige Sichtweisen die als „einzig möglich“ erlebt werden, in Frage gestellt und andere als ebenso möglich daneben angeboten.

Des Weiteren sieht der systemische Ansatz in jedem Verhalten bzw. Symptom eine „verstehbare“ positive Absicht, die ursprünglich eine gute Lösung war. Oft sind es Muster, die in der frühen Kindheit entstanden sind und in der aktuellen Lebenssituation nicht mehr passen.

Durch Fragetechniken, Körperwahrnehmungen und andere kreative und praktische Techniken, die ressourcen- und lösungsorientiert sind, können andere Beobachtungen und Erfahrungen gemacht werden, um so aktives Selbstmanagement zu ermöglichen.